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19. Mai 2010 (Em)
Teilnahme der Empresa Minera (Bergbau) AG am Kolloquium über Bergbauperspektiven im Departement Santa Cruz, Bolivien
     

Einleitung
Am 29. April fand nach mehreren Jahren Unterbrechung wieder das Kolloquium über Bergbauperspektiven des Departaments Santa Cruz Boliviens statt, zu dem der technische Berater der Empresa Minera (Bergbau) AG vom Sponsor Energy Press zur Leitung der Arbeitsgruppe “Lokale Bergbauprojekte Ostboliviens” eingeladen wurde.

Treffen zwischen offiziellen Vertretern aus Politik und Wirtschaft
An der Veranstaltung nahmen Mitglieder des Bergbauministeriums, des bolivianischen geologischen Dienstes, Vetreter der Regierung des Departements Santa Cruz, Representanten lokaler bergaubetreibender Firmen und Experten verschiedener Fachdisziplinen teil. Nach den Einführungsvorträgen über Bergbauperspektivien und
Rechtssicherheit organisierten sich die verschiedenen Arbeitsgruppen in Bergbaupotential Ostboliviens”,“Lokale Bergbauprojekte”, “Rechtssicherheit im bolivianischen Bergbau”, “Weiterverarbeitung und Veredlung von Rohstoffen im Land”, “Umweltverträglichkeit des Bergbaus” und “Besteuerung der bergbaubetreibenden
Betriebe”. Die Ergebnisse wurden schriftlich zusammengefasst und dann am Nachmittag desselben Tages den Teilnehmern vorgestellt und im Plenum diskutiert.

Die Veranstaltung wurde von der Zeitschrift Energy Press organisiert, die auch die erarbeiteten Ergebnisse veröffentlichte (www.energypress.com.bo). Die Empfehlungen der Arbeitsgruppe “Lokale Bergbauprojekte Ostboliviens” wurde in der Zeitschrift im vollen Wortlaut abgedruck und zwar “um das Bergbaupotential des päkambrischen Schilds Ostboliviens in abbaubare Mineralvorräte und produzierende Bergbaubetriebe
zu transformieren, benötigt das Departement angemessene Investitionen in risikoreiche Explorations- und Erschließungstätigkeiten. Um den ausländischen Investor dazu zu bewegen, muss das Land für den Bergbau Rechtssicherheit und ein stabiles Abgabesystem garantieren.

Nur so könne man in einen Sektor massiv investieren, der per Definition bekannterweise überall auf der Welt hohe geologische, technische und finanzielle Risiken birgt.” In der Diskussion erklärte Dr. Biste, daß gemäß seiner langjährigen Explorationstätigkeit in Bolivien Bergbauprojekte im östlichen Tiefland vergleichsweise
teurer als im andinen Hochland sind, denn es müßten erheblich mehr Geldmittel in Infrastruktur, Zugang zu Energiequellen und die Anwendung teurer moderner Explorationsmethoden investiert werden. Dieser Umstand sollte im neuen Berggesetz und bei der Besteuerung der Produktion z.B. durch Investitionsanreize berücksichtigt werden.



Der Direktor der Nationalen Direktion für Bergbau und Metalurgie, Ing. Freddy Beltrán, betonte in seiner Schlussrede ausdrücklich, dass die Regierung gemäß der im September 2009 in Kraft getretenen neuen Verfassung noch in diesem Jahr ein neues Berggesetz vorlegen und im Parlament verabschieden müsse.

Dies würde auf jeden Fall die zur Zeit geltende Regelung bestätigen, dass neben dem seit 1952 bestehenden staatlichen Bergbau privaten Firmen, den Kooperativen und für Großprojekte auch Firmen mit staatlicher, departementaler und privater Beteilung die Möglichkeit gegeben würde sich wie bisher an der zukünftigen Erschließung des Rohstoffpotentiales des Landes zu beteiligen.

Bestehende private Bergbaubetriebe und Inhaber von Konzessionen würden ihre Liegenschaften behalten, müssten sich aber formell den neuen Regulierungen anpassen, wie z.B. der Umwandlung von “Konzessionen” in spezielle Verträge mit dem bolivianischen Staat (”Contratos Mineros”) und strikten Einhaltung von Investitions- und Betriebsplänen.

Die Empresa Minera (Bergbau) AG besitzt im Departement Santa Cruz fünf Bergbaukonzessionen mit Potential für tantalitführende Pegmatite und polymetallische Vererzungen innerhalb präkambrischer Grüngesteinsgürtel die allsamt infrastrukturell sehr günstig liegen. Die Firma wird in diesem Jahr noch die Anregung der Regierung aufgreifen nicht nur in den Abbau und die Konzentration von Tantaliterz zu investieren, sondern auch die Konstruktion einer Anlage zur Darstellung von Tantalmetall in Betracht zu ziehen.

Dazu müssten zuerst ausreichend große Tantalitressourcen nachgewiesen werden, um ein entsprechende Investition zu gerechtfertigen. Die Firma wird in den nächsten Wochen auf höchster Ebene die entsprechenden Gespräche führen.

 
 
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