Es wurden Werkzeuge, Waschpfannen, Siebe usw. zur Beprobung des tantalithaltigen koluvialen Materials gekauft. Der Arbeiter Mario Surubi wird die Aufgabe des Waschens übernehmen. Er hat unter der Anleitung des Autors des Berichts in den letzten zwanzig Jahren in vielen Explorationsprojekten als Mineralwäscher (“Panner”) gearbeitet.
Die topographischen Detailpläne wurden aktualisiert. Mit dem Umweltgeologen Ing. Hugo Heymann wurden erste Gespräche zur Erstellung einer Umweltstudie für den Betrieb der Pilotwaschanlage geführt.
Folgerungen
Der Geschäftsplan der EMAG geht von folgenden Voraussetzungen aus:
Tantalitpegmatit – Drei Linsen bis zu 140 m lang und 15 m breit. Diese Vorgabe wird mit den bisherigen Explorationsergebnissen bei weitem übertroffen. Die Pegmatilinsen erstrecken sich an der Oberfläche über eine Streichlänge von mindestens 3.5 km und eine Breite von 18 m (Abb. 01).
Kupfer-Gold-Erzkörper – Drei Linsen bis zu 240 m lang und 25 m breit. Die entsprechende Gossanformation hat über 6.0 km Streichlänge und könnte mehr als drei Erzkörper enthalten.
Planung
Im Monat September soll das Ausheben der Erkundungsschürfgräben und deren geologische Kartierung beendet werden, ebenfalls die Beprobung der oxidieretn Gesteinformationen. Außerdem soll die Kontaktzone zwischen Pegmatitquarzkern und Muskovit/Feldspat-Hülle bzw. die koluviale Deckschicht auf Gehalte von Ta, Nb, Sn, W, U und Th untersucht werden.
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