Über Langeweile konnten Marktteilnehmer sich in den vergangenen Monaten nicht beklagen. Die Immobilienkrise am Hypothekenmarkt beherrschte die Märkte, die von entsprechend hoher Volatilität geprägt waren. Für erfahrene Investoren im Bergbausektor ist Volatilität natürlich nichts Neues.
Die Krise ist jedoch noch nicht ausgestanden und wird wahrscheinlich die konjunkturelle Entwicklung in den USA hemmen. Weniger klar ist jedoch, inwieweit das globale Wirtschaftswachstum und damit mittelfristig die Nachfrage nach Rohstoffen betroffen sein wird. China ist fraglos der größte Verbraucher von Rohstoffen. Die weltweite Nachfrage nach Rohstoffen wird daher in erster Linie vom Reich der Mitte und dann in geringerem Maße von Indien angetrieben.
Auf der Anbieterseite hat sich nicht viel getan: ein Mangel an qualifizierten Arbeitskräften, Umweltprobleme, infrastrukturelle Engpässe und politische Eingriffe behindern weiterhin eine Ausweitung des Angebots. Und genau das ist der springende Punkt. Die Angebotssituation bleibt angespannt, unabhängig von sinkender Nachfrage oder einer möglichen globalen Rezession, die einige Marktteilnehmer vorhersehen.
Diese scheint ohnehin trotz rückläufiger Bruttoinlandsprodukte einiger Volkswirtschaften eher unwahrscheinlich. Bisher ist Chinas und Indiens Appetit, Unmengen von Rohstoffen zu verbrauchen, jedenfalls ungebrochen.
Bei den Rahmendaten hat sich nur sehr wenig geändert.
Wir rechnen daher mittelfristig mit einem anhaltenden Wachstum der weltweiten Nachfrage nach Rohstoffen. |