Das nachstehende Schema (Grafik 1) geht auf die bei der Bewertung von Lagerstätten benutzte Nomenklatur ein. Diese beeinflusst zwangsläufig die Aktivitäten/Investitionen um die vorhandenen Explorationsergebnisse in sichere Mineralreserven zu überführen.
In den fünf Konzessionen haben die bisherigen Explorationsarbeiten angedeutet, dass erhebliche Bunt-, Edel bzw. Seltemetallreserven (Ta usw.) vorhanden sind.
Zur Entwicklung einer Lagerstätte müssten und sollen folgende Arbeiten ausgeführt werden:
Geologische Detailkartierung, Freilegung und Beprobung der Pegmatitvorkommen durch Schürfgräben, - schächte, -stollen und bis zu 100 m lange Kernbohrungen. Dies führt zum schrittweisen Nachweis von möglichen (inferred), wahrscheinlichen (indicated) und sicheren (measured) Mineral, - und Metallressourcen.
Eine Pilotstudie/Abbau beschafft die nötigen metallurgischen Parameter. Außerdem müssen technische und wirtschaftliche Aspekte des Abbaus und des Erzausbringens untersucht, eine Umweltverträglichkeits- und Verkaufsstudie für die zukünftigen Konzentrate erstellt werden.
Es muss das Grundstück auf dem der Abbau stattfinden soll gekauft oder gemietet werden. Sind diese Dinge zufrieden stellend geklärt, dann verfügt die Gruppe der Empresa Minera über abbauwürdige Mineraltreserven (minable ore reserves), die entweder wahrscheinlich (probable) oder sicher (proved) sind, je nach Erkundungsgrad.
Alle Ergebnisse werden in einer Wirtschaftlichkeitsstudie zusammengefasst, die die Grundlage für die Investition in die industrielle Anlage bildet.