Home | Über uns | Info | Metalle & Minerale | OnlineZeichnung | Zusammenarbeit | Callback
 
   
  ...Beteiligung ..>> IPO | Wesentl. Wertpapierkennziffern | Investitionsphasen | Downloads zur Beteiligung  
     
 
     
Investitionsphasen

Einführung

Die Empresa Minera (Bergbau) AG besitzt die fünf Bergbaukonzessionen Johannes, Colonia, Hamburg, Berlin und Bremen, die sich auf dem präkambrischen Schild Ostboliviens befinden und zusammen eine Fläche von 4.374 ha einnehmen.

Große Metalllagerstätten sind auf diesen präkambrischen Schilden besonders häufig, die wie z.B. in Südafrika, Kanada, Australien usw. enorme Mineralreserven enthalten.

Die steigenden Metallpreise machen diese Gebiete zu besonders interessanten Explorationsobjekten.
 
     
     

Der präkambrische Schild des ostbolivianischen Tieflands ist mit  220.000 km2 so groß  wie zwei Drittel der Gesamtfläche der Bundesrepublik Deutschland. Der geologische Dienst Boliviens hat von 1975 bis 1993 geologische und geophysikalische Airborn-Untersuchungen unternommen. Private Investitionen führten nachfolgend zur Entdeckung der Goldlagerstätten Puquio Norte, Paula Cecilia, La Pampa, Don Mario und der polymetallischen (Cu, Au, Zn, Pb, Ag) Lagerstätte Miguela/Buen Futuro. Es gibt auch  Pegmatitvorkommen, die Träger von Lithium, Berryllium, Tantal, Niob, Zinn und Wolfram sind und in der Vergangenheit vereinzelt im Kleinbergbau abgebaut wurden. Diese sind bisher kaum systematisch exploriert worden.

Das Klima der Region ist  subtropisch mit einer ausgeprägten Trockenzeit von Mai bis November, und einer Regenzeit in den restlichen Monaten. Die Vegetation ist immergrüner tropischer Urwald, der stellenweise gerodet und für Viehzucht und Kleinackerbau genutzt wird.

 
 
 
 

Konzessionen Johannes, Colonia, Hamburg

Die drei Konzessionen befinden sich in einer tektonisch stark zerscherten Abfolge aus mittelproterozoischen metamorph überprägten Grün- und Sedimentgesteinen, die Einlagerung von gebänderten Eisenformationen (BIF) führen, von späteren Granit- und Pegmatitkörpern intrudiert und deshalb stark turmalinisiert sind . Diese Gesteine sind, wie die geophysikalischen Untersuchungen zeigen, bis zu einer Tiefe von fast fünfzig Metern oxidiert und verwittert. Die Anwesenheit von tiefer liegenden Metallerzkörpern ist durch  stark erhöhte (anomale) Metallkonzentrationen an der Erdoberfläche angedeutet. So sind im Vergleich zum Durchschnitt der Erdkruste die Konzentrationen von

• stahlveredelnden Metallen (Ni, Co, Cr, V) bis zu zehnmal,
• Edelmetallen (As, Hg, Au, Ag, Te) bis zu 469 mal,
• Buntmetallen (Cu, Pb, Zn, Ga) bis zu einundzwanzig mal, und
• stahlveredelnden Metallen (Mo, Ta, W, Sn, Li) bis zu siebzig mal höher.

Diese Ergebnisse zeigen, daß in den Konzessionen mit der Anwesenheit verschiedener Lagerstättentypen und Vererzungen zu rechnen ist.

Konzessionen Berlin, Bremen

Diese beiden Konzessionen sind bisher nur untergeordnet untersucht worden. Geologische Kartierungsarbeiten zeigten, dass das Gebiet aus metamorphen Muskovit- und Graphitschiefern mit Einlagerungen von  Quartz-Muskovit-Turmalin-Pegmatiten parallel zur Schieferung besteht. Außerdem sind ausgeprägte Oxidationszonen zu beobachten. Dies läßt auf die Anwesenheit von Tantalit- bzw. Buntmetallvererzungen schließen.

 
 
 
 

Beabsichtigte Investitionen

EMAG beabsicht in den nächsten drei Jahren mindestens US$ 3.9 Millionen in Tantalit- und Buntmetallbergbau in Ostbolivien zu investieren. Es sollen Tantalitreserven abgeschätzt und wenigstens eine Abbaubetriebseinheit in Produktion gebracht werden. Parallel dazu sollen Buntmetallresoucen für die spätere Entwicklung einer Cu-Au-Mine festgestellt werden.

Investition 1

Die Konzessionen Hamburg, Berlin und Bremen sollen auf weitere Pegmatitvorkommen exploriert werden. Dazu ist eine Investition von US$ 155.00.-- bis zum Nachweis von an der Oberfläche anstehenden Tantaltresourcen nötig.

Investition 2

Ausgehend von den bestehenden Gutachten sind zur Entwicklung von Tantalressourcen  der Konzessionen Johannes und Colonia folgende Arbeiten geplant:

  • Geologisch Detailkartierung,  Freiliegung und Beprobung der Pegmatitvorkommen durch Schürfgräben, -schächte, -stollen und kurze Kerntiefbohrungen,
  • Quantifizierung der Tantalreserven, detallierte Betriebsplanung und Bestimmung der wirtschaftlichen Rentabilität (Feasibility) und
  • Erstellung der Betriebsanlagen, Kauf der zum Abbau nötigen Maschinen.

Die Investition bis zur Fertigstellung der Feasibilitystudie beträgt US$ 700.000.--. Der Betrag umfaßt den Versuchsabbau mit einer kleinen Pilotaufbereitungsanlage. Es wird davon ausgegangen, daß der Tagebau mit einem durchschnittlichen Erzgehalt von 0.05 % Ta2O5 und einer monatlichen Produktionskapazität von etwa 6.5 Tonnen Tantalitkonzentrat (30% Ta2O5-Gehalt) nach zweieinhalb Jahren aufgenommen werden kann und sich über einen Zeitraum von mindestens fünf Jahren erstrecken wird.  Für die Erstellung der Betriebsanlage ist eine Investition von insgesamt  US$ 1.1 Millionen vorgesehen. Bei dem augenblicklichen Preis von US$ 80.000.--  würde der Betrieb in diesem Zeitraum einen Bruttoerlös von US$ 26.4 Millionen erwirtschaften, dem etwa US$ 9.5 Millionen Betriebskosten gegenüberstehen würden.

Für die spätere Erweiterung in einen Untertagebetrieb müßte eine Zusatztinvestition von etwa US$ 3.0 getätigt werden, die aus dem Erlös der Grube erwitschaftet werden könnte. Dazu wären Tiefbohrungen und weiterführende geologische Untersuchungen nötig. Der darauffolgende Abbau wäre selektiv, denn der Gehalt des geförderten Erzes müßte wegen höherer Abbaukosten bei etwa 0.09 % Ta2O5 liegen.

Investition 3

Im zweiten Jahr sollen US$ 1.9 Millionen in die Konzessionen Johannes, Colonia und Hamburg in Explorationsarbeiten auf Buntmetallvererzungen investiert werden, die folgende Aktivitäten umfassen sollten:

  • Ergänzende flächendeckende geologische Geländeuntersuchungen,
  • Ausführung eines Tiefbohrprogramms zur Tiefenabgrenzung der Buntmetallresourcen,
  • Ergänzende Tiefbohrungen in systematischen Abständen zur Abschätzung von Buntmetallvorräten.

Ziel ist der Nachweis einer mittelgroßen massiven Cu-Au-Lagerstätte zum Abbau im Untertagebetrieb. Die Modellrechnung geht von einer Tonnage von 10 Millionen Tonnen mit 2.5 % Cu und 1.8 Gramm pro Tonne Au aus. Ein solcher Betrieb liefe über einen Mindestzeitraum von neun Jahren und produziere etwa 220.000 Tonnen Kupfer und etwa 15 Tonnen Gold.

Bei Preisen von US$ 3.970.-- pro Tonne Kupfer und US$ 13.-- pro Gramm Gold  würde ein solcher Betrieb eine Bruttogesamterlös von US$ 673 Millionen erwirschaften.

 
 
Informationen zu unseren Minen
     
.Reporting Terminology   Lageplan der Konzessionen
.Kartierung   Downloads
     
     
Informationen zur Aktienbeteiligung
     
.IPO   Wesentliche Wertpapierkennziffern
.Investitionsphasen    
.Downloads    
     
     
Informationen zu Bolivien
     
.Das Land Bolivien    
     
     
 
     
 

Die Wissensakademie
online für Hintergrund-
infos rund um unsere
geförderten Metalle &
Minerale.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
     
     
 
HotLine (+41) 41 710 32 19 ...................Datenschutz | Rechtliche Hinweise & Impressum | Kontakt | Vertriebspartner | PartnerLogin