Konzessionen Johannes, Colonia, Hamburg
Die drei Konzessionen befinden sich in einer tektonisch stark zerscherten Abfolge aus mittelproterozoischen metamorph überprägten Grün- und Sedimentgesteinen, die Einlagerung von gebänderten Eisenformationen (BIF) führen, von späteren Granit- und Pegmatitkörpern intrudiert und deshalb stark turmalinisiert sind . Diese Gesteine sind, wie die geophysikalischen Untersuchungen zeigen, bis zu einer Tiefe von fast fünfzig Metern oxidiert und verwittert. Die Anwesenheit von tiefer liegenden Metallerzkörpern ist durch stark erhöhte (anomale) Metallkonzentrationen an der Erdoberfläche angedeutet. So sind im Vergleich zum Durchschnitt der Erdkruste die Konzentrationen von
• stahlveredelnden Metallen (Ni, Co, Cr, V) bis zu zehnmal,
• Edelmetallen (As, Hg, Au, Ag, Te) bis zu 469 mal,
• Buntmetallen (Cu, Pb, Zn, Ga) bis zu einundzwanzig mal, und
• stahlveredelnden Metallen (Mo, Ta, W, Sn, Li) bis zu siebzig mal höher.
Diese Ergebnisse zeigen, daß in den Konzessionen mit der Anwesenheit verschiedener Lagerstättentypen und Vererzungen zu rechnen ist.
Konzessionen Berlin, Bremen
Diese beiden Konzessionen sind bisher nur untergeordnet untersucht worden. Geologische Kartierungsarbeiten zeigten, dass das Gebiet aus metamorphen Muskovit- und Graphitschiefern mit Einlagerungen von Quartz-Muskovit-Turmalin-Pegmatiten parallel zur Schieferung besteht. Außerdem sind ausgeprägte Oxidationszonen zu beobachten. Dies läßt auf die Anwesenheit von Tantalit- bzw. Buntmetallvererzungen schließen.
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